Einen „Herbst des Schreckens“ erlebten die Einwohner des East End in London 1888. Bestimmt kennt ihr ihn alle – Jack the Ripper trieb sein Unwesen und versetzte die Londoner in Angst und Schrecken.
Der unbekannte Serienmörder soll zu jener Zeit fünf Prostituierte umgebracht haben. Sicher kann man sich nicht sein, denn der Fall wurde niemals aufgeklärt.
Nun sind die Morde gut 123 Jahre her und trotzdem fesselt Jack the Ripper noch immer. In zahlreichen Büchern, Musicals und Filmen wird der Stoff künstlerisch aufgearbeitet.
Die Recherchen über Jack the Ripper zeigen vor allem eins: Die unzumutbaren Lebensverhältnisse im damaligen Londoner East End. Das Viertel war gnadenlos überbevölkert. Die Fabriken und Docks zogen zahlreiche Arbeiter in das Viertel. Mit den großen Industriestädten im Norden konnte die sogenannte „Hinterhof Industrie“ aber nicht mithalten und so wurden Fabriken geschlossen und die Arbeiter standen auf der Straße. Unzwar im East End. Lange Rede kurzer Sinn: Die Armut beherrschte das Viertel und Kriminalität gehörte zur Tagesordnung. Ungewöhnlich waren jedoch Mordfälle, insofern war Jack the Ripper auch im East End eine schreckliche Neuheit.








