In der Tat handelt es sich um zwei verschiedene Bräuche bzw. Rituale. Den Namen Walpurgisnacht, der Nacht vor dem 1. Mai, haben wir einer frommen Engländerin zu verdanken. Im 8. Jahrhundert kam eine Frau, namens Walpurga, aus England nach Deutschland und gründete in den Franken ein Benediktinerkloster. Sie galt als Patronin der Bauersfrauen und Mägde.
Der 1. Mai wurde zu einem ihrer Gedenktage, da der Tag schon aus heidnischer Zeit mit Aberglauben und etlichen Volksbräuchen zu tun hatte. Man feierte das Ende des Winters und Priester zelebrierten diesen Zeitpunkt mit heimlichen Ritualen. Somit ist es eher zufällig, dass dieser Tag etwas mit der heiligen Walpurga zu tun hat.

