Spam begleitet uns tagein und tagaus. Was haben wir uns schon geärgert – über Mails, die unser Postfach verstopfen, um uns zu überzeugen, zweifelhafte Pillen über virtuelle Apotheken zu beziehen oder unser Geld bei der russischen Zarenfamilie persönlich anzulegen. Im Grunde genommen sind Spam-Mails die Kopfläuse des 21. Jahrhunderts. Nicht sonderlich gefährlich, aber lästig und nervig.
Spam ist keineswegs eine moderne Erscheinung. Schon im ARPANET, dem militärischen Computer Netzwerk, das die Anfänge des World Wide Webs darstellt, wurde die ersten Werbemails verschickt.
Wer sich weiterhin über die täglichen virtuellen Nervensägen aufregen möchte, sollte sich mal Gedanken über den Wortursprung machen. Spam großgeschrieben, also SPAM, ist nämlich nichts anderes als eine Dosenfleischmarke. Nicht gerade beliebt, aber immer noch erhältlich in britischen Supermärkten. Weiterlesen: "SPAM SPAM SPAM"
Einen „Herbst des Schreckens“ erlebten die Einwohner des East End in London 1888. Bestimmt kennt ihr ihn alle – Jack the Ripper trieb sein Unwesen und versetzte die Londoner in Angst und Schrecken.






