Die Briten sind bekanntlich immer gut für Kuriositäten. Und Gewichtsprobleme sind auf der Insel auch keine Seltenheit. Der neueste Trend: Den überflüssigen Pfunden den Krieg erklären – mit Hilfe der British Military Fitness.
Diese Fitnessart hat drei Merkmale.
- Die Teilnehmer werden von ehemaligen Soldaten der British armed forces gedrillt – und das nicht zu knapp.
- Das Ganze findet an der frischen Luft statt, egal bei welchem Wetter.
- Eine ungeheure Gruppendynamik entsteht. Ob Banker, Journalist oder Hausmann/-frau – alle sitzen in einem Boot.
Der Stellenwert der Armee in der Britsichen Gesellschaft ist nicht zu unterschätzen. Damit ist auch die Popularität des neuen Fitnesstrend zu erklären. Neben Vogelgezwitscher, gehören nun also auch die Geräusche der Britischen Drillmaster in die morgendliche Soundkulisse des Londoner Hyde Park.
Die Trainingsmethoden sind wie bei der Armee. Niveaugruppen werden mit verschiedenfarbigen Leibchen gekennzeichnet. Ebenfalls auf dem Leibchen. Eine Nummer, mit der man während der Trainingsstunde angesprochen, also angebrüllt wird.
Wer sich diese Tortur antut wird garantiert belohnt. Die Pfunde purzeln, allerdings nicht nur von der Hüfte, sondern auch aus dem Portemonnaie.
Wir befinden uns im Jahr 1952. Die 25jährige Elizabeth Windsor verweilt gerade in Kenia und macht, gemeinsam mit ihrem Ehemann Philip, Safariurlaub – weit weg vom heimischen Groß Britannien. In diesem Moment muss sie den Verlust ihren Vaters hinnehmen - und wird zur Königin vom Vereinten Königreich. Im Trauerflor reist sie zurück nach London, um die Amtgeschäfte aufzunehmen. Das ist nun 60 Jahre her. Viel ist passiert, aber der Thron wird noch immer von Queen Elizabeth besetzt.
Einen „Herbst des Schreckens“ erlebten die Einwohner des East End in London 1888. Bestimmt kennt ihr ihn alle – Jack the Ripper trieb sein Unwesen und versetzte die Londoner in Angst und Schrecken.




